Zum Musikalischen allgemein:
Es gibt bei mir nie einen klaren, vorgezeichneten Weg; weder um Lieder zu komponieren, als auch historische Liedgut zu bearbeiten. Bei letzterem versuche ich immer, das zu bearbeitende Werk wie ein Lied aus -eigener Feder- zu behandeln und mich dementsprechend auch damit ausein-anderzusetzen bis ich das Gefuehl habe, es waere eine Eigenkomposition Das beste Beispiel hierfuer ist meine Bearbeitung von Friedrichs von Hausen -mir ist daz herze wunt- ( im Anhang zu finden) eine Bearbeitung fuer das Bayerische Schulbuch 7-9 Klasse Realschule, erschienen im Schroedel Verlag. Eine Herausforderung fuer jeden Komponisten, da es keine Original Melodie gibt, musste ich eine Melodie entwickeln, die der Person Friedrichs von Hausen nahe kommt und mich eingehend mit seiner Person und den damaligen Umstaenden beschaeftigen. Natuerlich ist auch meine Neukomposition eine Fiktion, aber ist nicht unsere gesamte Geschichte ein Zusammenfuegung von Wahrheit und Lege, von Realitaet und Fiktion? Wir verwenden sowohl im Studio, als auch auf der Buehne eine bunte Mischung aus historischen und modernen Instrumenten, so schaffen wir es, das Mittelalter wieder lebendig werden zu lassen durch diese Veraenderung
Ich selbst verwende meist handelsuebliche Instrumente, welche aber Aufgrund meiner verschiedenen offenen Stimmungen umgebaut werden - (Alle Muenchner Gitarrenbauer das Schild -Geschlossen- auf, wenn sie mich sehen). Es gibt mittlerweile eine Anzahl Instrumentenbauer, die sind, gute historische Instrumente herzustellen. Hier ich die Stevens Saiteninstrumente , die vom Repair Shop hergestellt werden